Vielleicht kennst Du diesen Moment: Ein guter Auftrag, ein erfolgreicher Monat, eine Entscheidung, die Dir gelungen ist. Du könntest anstoßen. Stattdessen öffnest Du den Kalender.

Das kann ganz verschiedene Gründe haben. Manchmal lohnt sich dabei auch ein Blick auf die eigene Geschichte. War Anerkennung früher eng mit Leistung verbunden? Hast Du gelernt, dass Du besonders zuverlässig, hilfreich oder erfolgreich sein musst?

Dein inneres Kind und der Erfolg von heute.

Was einmal Sicherheit gegeben hat, kann später zur Gewohnheit werden. Dann fühlt sich ein Erfolg nicht wie Ankommen an, sondern wie der Nachweis, dass Du weiter leisten kannst.

Es geht nicht darum, Deinen Ehrgeiz infrage zu stellen. Du darfst Ziele haben. Die Frage ist: Darfst Du auch den Moment zwischen zwei Zielen erleben?

Eine Frage für heute.

Denke an etwas, das Dir zuletzt gelungen ist. Was war Deine erste Reaktion? Freude? Erleichterung? Oder gleich der Gedanke, wie Du es wiederholen musst?

Vielleicht möchtest Du heute einmal bewusst dabei bleiben. Ohne sofort ein neues Vorhaben daraus zu machen. Und beobachten, was das in Dir auslöst.

Eine kleine Frage. Kein weiterer Punkt auf Deiner Aufgabenliste.